Mittwoch, 27. Mai 2015

Wie man seine Kollegen in den Wahnsinn treibt



Wie man seine Kollegen in den Wahnsinn treibt
  • Verlassen Sie den Kopierer Ihrer Firma stets mit den Einstellungen 200%, DIN A3, 99 Kopien.
  • Füllen Sie vier Wochen lang entkoffeinierten Kaffee in die Kaffeemaschine. Haben die Kollegen ihre Koffein-Sucht überwunden, steigen Sie ohne Vorwarnung auf eine Ultra-Mischung starken Espressos um.
  • Schreiben Sie in die Betreffzeile jeder E-Mail entweder "Angebot zum Partnertausch" oder aber "Der Betriebsrat ist Dir auf der Spur".
  • Desinfizieren Sie Ihren Arbeitsplatz mit Sagrotan, nachdem ein Kollege Ihren Schreibtisch berührt hat.
  • Jedes Mal, wenn ein Kollege Sie um etwas bittet, fragen Sie ihn, ob er auch Pommes dazu haben möchte.
  • Probieren Sie aus, wie Sie mit einem Stift oder Lineal auf Ihrem Schreibtisch quietschende Geräusche erzeugen können, die bei Ihren Kollegen Gänsehaut oder Kopfschmerzen verursachen.
  • Suchen Sie die irrelevantesten und langatmigsten Texte im Internet und schicken Sie diese mit der Bemerkung "Das dürfte euch interessieren" per Mail an Ihre Kollegen weiter.
  • Beenden Sie jeden Satz mit "Amen" oder "Das habe ich in meiner Vision gesehen".
  • Machen Sie Ihren Kollegen mitten im Gespräch klar, dass die Konversation beendet ist, indem Sie die Hände über die Ohren legen.
  • Rufen Sie laut Zufallszahlen, wenn einer Ihren Kollegen gerade am Zählen ist.
  • Stellen Sie einen Mülleimer auf Ihren Schreibtisch und beschriften Sie ihn mit "Eingang".
  • Stellen Sie Ihren Kollegen mysteriöse oder zweideutige Fragen und notieren Sie ihre Antworten in einem Heft, auf dem Sie groß "Psychologische Profile" geschrieben haben.
  • Üben Sie das Nachahmen der Fax- und Modemgeräusche. Für Könner: Imitieren Sie die Mail-Benachrichtigung Ihres nächsten Kollegen.
  • Setzen Sie sich in der Kantine immer allein an den größten freien Tisch und schicken Sie alle Kollegen mit dem Hinweis "Ich erwarte noch jemanden aus Hollywood" weiter.
  • Wiederholen Sie – mit wirrem Blick - regelmäßig diesen Dialog mit sich selbst: "Hörst Du auch diese Stimmen?" – "Welche Stimmen?" – "Jetzt höre ich Sie auch nicht mehr...".
  • Rufen Sie beim Einsteigen in den Firmen-Fahrstuhl jedesmal laut "Die Fahrscheine, bitte!"
  • SCHREIBEN SIE NUR IN GROßBUCHSTABEN.
  • schreiben sie nur in kleinen buchstaben.
  • ScHrEiBeN sIe AbWeChSeLnD GrOße UnD KlEiNe BuChStAbEn.
  • Benutzen Sie keine Punkte Kommas Ausrufe- oder Fragezeichen Egal wann oder wem Sie schreiben Benutzen Sie dabei möglichst auch gelbe Schrift auf weißem
  • Bestehen Sie auf die E-Mail-Adresse Mister30cm@ firmenname.de oder Koenigin_der_Barbaren@firmenname.de.
  • Schicken Sie pro Stunde mehrere E-Mails über den großen Verteiler, um Ihren Kollegen mitzuteilen, was Sie gerade machen. Zum Beispiel: "Wenn mich jemand sucht, ich bin auf Toilette."
  • Klatschen Sie mit den Händen die Melodie der deutschen Nationalhymne auf ihren aufgeblasenen Wangen. Wenn Sie fast fertig sind, sagen Sie "Nein, warte, ich habe es versaut" und fangen von vorne an.
  • Fragen Sie neue Kollegen als erstes, welches Geschlecht sie haben.

Die letzten offenen Fragen der Menschheit



Die letzten offenen Fragen der Menschheit

...sinnlos ist das Leben ohne Sinn für Unsinn...

  • Wenn schwimmen schlank macht, was machen Blauwale falsch?
  • Wenn Superkleber wirklich überall klebt, warum dann nicht auf der Innenseite der Tube?
  • Warum braucht man für den Besuch beim Hellseher einen Termin?
  • Wenn es heute 0° Celsius hat und morgen doppelt so kalt werden soll, wie kalt wird es morgen?
  • Warum ist einsilbig dreisilbig?
  • Warum besteht Zitronenlimonade größtenteils aus künstlichen Zutaten, während in Geschirrspülmittel bzw. Produkten für die Spülmaschine richtiger Zitronensaft drin ist?
  • Mit welcher Geschwindigkeit breitet sich das Dunkel aus?
  • Wenn ein Schizophrener mit Selbstmord droht, kann er wegen Geiselnahme verurteilt werden?
  • Warum laufen Nasen, während Füße riechen?
  • Wieso hat eine 24-Stunden-Tankstelle Türschlösser?
  • Warum ist "Abkürzung" so ein langes Wort?
  • Warum gibt es in Flugzeugen Schwimmwesten statt Fallschirme?
  • Wenn man in einem Fluggerät sitzen würde, das mit Lichtgeschwindigkeit fliegt, was würde passieren, wenn man die Scheinwerfer einschaltet?
  • Wenn die sog. "Black Box" eines Flugzeugs unzerstörbar ist, wieso baut man dann nicht das ganze Flugzeug aus diesem Material?
  • Was fühlt ein Schmetterling im Bauch, wenn er verliebt ist?
  • Was soll das Verfallsdatum auf saurer Sahne?
  • Was zählen Schafe, wenn sie nicht einschlafen können?
  • Gibt es in einer Teefabrik Kaffeepausen?
  • Was passiert, nachdem man sich 2 Mal halb tot gelacht hat?
  • Warum nennt man einen Mann, der Frauen schmutzige Sachen sagt, einen Sexist, während eine Frau, die Männern schmutzige Sachen sagt, einen Euro pro Minute bekommt?
  • Warum trägt ein Kamikazepilot einen Helm?
  • Warum gibt es Whiskas-Huhn, -Fisch und -Rind, aber kein Whiskas-Maus?
  • Warum gibt es Hundefutter "mit verbessertem Geschmack"? Wer hat das getestet?
  • Ist eine volle Festplatte (Harddisk) schwerer als eine leere?
  • Warum werden Zigaretten an Tankstellen verkauft, wo das Rauchen verboten ist?
  • Wie kommt der Fahrer des Streuwagens morgens zur Arbeit?
  • Wenn eine Fliege an der Zimmerdecke landet, macht sie dann einen Looping oder eine Drehung um ihre Achse?
  • Wozu sind die weißen Halbmonde auf den Fingernägeln da?
  • Ein Brot mit Butter o.ä. fällt immer mit der bestrichenen Seite nach unten. Was würde passieren, wenn man das Brot auf den Rücken einer Katze bindet und dann die Katze fallen ließe.
  • Wenn man einen Schlumpf würgt, welche Farbe bekommt er dann?
  • Wie kommen die "Rasen betreten verboten"-Schilder in die Mitte des Rasens?
  • Haben Analphabeten genau so viel Spaß mit einer Buchstabensuppe?
  • Als der Mensch entdeckte, dass Kühe Milch geben - was tat er dann gerade?
  • Wenn Chinesen auf Hochzeiten Reis werfen, werfen Mexikaner dann Kakteen?
  • Falls ein Wort falsch geschrieben im Wörterbuch steht, werden wir das je erfahren?
  • Wie merkt man, dass die unsichtbare Tinte leer ist?
  • Warum hat Noah die zwei Stechmücken nicht erschlagen?
  • Wenn Hasenpfoten Glück bringen, hat der Hase dann auch Glück gehabt?
  • Wenn der Mensch eine Weiterentwicklung des Affen ist, warum gibt's dann noch Affen?
  • Warum laufen Schafe nicht ein wenn es regnet?
  • Warum muss der Deckel eines Sarges zugenagelt werden?
  • Olivenöl kommt von Oliven, Maisöl kommt von Mais. Woher kommt Babyöl?
  • Wenn Dich ein Taxichauffeur im Rückwärtsgang nach Hause bringt, muss er dann Dir was bezahlen?
  • Bekommen Brandopfer Vergünstigungen in Krematorien?
  • Wie weiß ein Blinder, dass er fertig ist mit Hintern putzen?
  • Warum wird einem eine Pizza schneller geliefert als ein Krankenwagen kommt?
  • Warum sind Pizza-Kartons eckig?
  • Warum ordern Menschen einen Double Cheeseburger, eine große Portion Pommes und eine Cola light?
  • Warum können Frauen keine Wimperntusche auftragen mit geschlossenem Mund?
  • Warum kaufen wir Hot-Dog-Würstchen in einer 10-er Packung und die Brötchen in einer mit 8-er Packung?
  • Warum muss man auf START drücken, um WINDOWS zu BEENDEN?
  • Warum drückt man fester auf die Tasten der Fernbedienung, wenn die Batterien fast leer sind?
  • Warum hat jener Blödmann „Noah“ die beiden Mücken nicht erschlagen?
  • Wird das Internet eigentlich leichter, wenn man sich da etwas herunter lädt?
  • Kann man sich den Arztbesuch sparen, wenn man schon in der Telefonzentrale verbunden wird?
  • Ist Morgengrauen der Moment, in dem man realisiert, dass man wieder zur Arbeit muss?
  • Welches Shampoo hilft gegen Nikoläuse?
  • Wenn Mama zum Kinde schimpft: "Du bist ein FERKEL!" - was ist dann die Mama?
  • Warum hat Noah niemand gesagt, dass die beiden Dinosaurier schwul sind?
  • Wenn ein Komiker ins Gefängnis muss, ist das dann „Lachhaft“?
  • Wenn man seiner Nichte Geld gibt, hat sie dann nicht das Recht, es gleich zu vernichten?
  • Darf man, wenn man erkältet ist, trotzdem eine Anstecknadel tragen?
  • Wie kann man in einer Bundeswehrkantine Speisen zu zivilen Preisen anbieten?
  • Wenn man der Feuerwehr Geld zukommen lassen will, ist dann eine Brandstiftung angesagt?
  • Darf man mit einem Kugelschreiber auch Würfel oder Pyramide schreiben?
  • Wenn der Küchenchef zum Arzt geht, bekommt er dann ein neues Kochrezept?
  • Wenn Stiftung Warentest Vibratoren testet, ist dann "befriedigend" besser als "gut"?
  • Wie soll sich der Bauer verhalten, wenn seine Frau sagt: „Sieh zu, dass du Land gewinnst!“
  • Macht man den Meeresspiegel kaputt, wenn man in See sticht?
  • Wenn ein Schäfer seine Schafe verhaut, ist er dann ein Mähdrescher?
  • Was machen die Fahrer von Automatikwagen in einem Schaltjahr?
  • Heißen Teigwaren Teigwaren, weil sie vorher Teig waren?
  • Können Stammgäste überhaupt auf einen grünen Zweig kommen?
  • Leiden Bäcker unter Abschiedsschmerz, wenn sie jeden morgen einen Hefeteig gehen lassen müssen?
  • Wieso passiert immer genau so viel, wie in die Zeitung passt?
  • Können Glatzköpfe auch mal eine Glückssträhne haben?
  • Aus welchem Material ist eigentlich eine Holz-Eisenbahn?
  • Warum heißt “Dusch Das” nicht “Dusch Dich”?
  • Was ist eigentlich die Mehrzahl von “Mehrzahl”?
  • Was ist eigentlich das Gegenteil von “Gegenteil”?
  • Sind Uhren nicht irgendwann beleidigt wenn man sie immer aufzieht?
  • Gibt es eingefleischte Vegetarier?
  • Wenn alle Stricke reißen - kann man sich dann noch erhängen?
  • Ist man länger tot wenn man früher stirbt?
  • Wenn man Trockeneis zum schmelzen bringt - kann man dann schwimmen ohne nass zu werden?
  • Ob sich wohl der Schlitten vom Weihnachtsmann Rentiert?
  • Dürfen Zwerge auf dem Riesenrad mitfahren?
  • Könnte man sich nicht das Verbandszeug sparen, wenn man sich das Knie gleich an einem Pflasterstein aufschlägt?
  • Darf man in einem Weinkeller auch mal lachen?
  • Kommen kleine Leute nach einer Steuererhöhung noch ans Lenkrad?
  • Kann einem überhaupt was passieren, wenn am Auto die Bremsen versagen, man aber einen Anhalter im Wagen hat?
  • Wenn ein Jäger seine Frau trifft, ist er dann wieder Single?
  • Wie kann jemand, der so bekannt ist, wie James Bond, Geheimagent sein?
  • Soll man Leuten, die sich oft im Ton vergreifen, einen Töpferkurs schenken?
  • Hat der Papst die E-Mail-Adresse urbi@orbi?
  • Wenn man Buchstabensuppe auskotzt, ist es dann gebrochenes Deutsch?
  • Wenn ich in einer Buchstabensuppe Zahlen finde, kann ich sie dann zurückgeben?
  • Wenn ich wegen Benzinmangel liegen bleibe, kann ich dann Tankanzeige erstatten?
  • Lebt man länger, wenn man viel Lebkuchen isst?
  • Gibt es eine Betriebsklimaanlage?
  • Stimmt es, dass die Polizei im Rahmen der Suchtprävention Schnupperkurse anbietet?
  • Können sich Eltern, die sich mit ihrer Tochter gestritten haben, überhaupt wieder mit ihr versöhnen?
  • Wenn jemand bei ebay „Moses“ heißt, darf er dann zehn Gebote abgeben?
  • Muss die Todesspritze steril sein?
  • Braucht man für ein japanisches Fahrrad eine große Übersetzung?
  • Wenn eine Mücke applaudiert, ist das dann Fliegenklatsche?
  • Wenn ich draußen rausgeworfen werde, muss ich dann rein?
  • Lebt ein Sportgeschäft, das vor allem Ausrüstung für Läufer hat, von Laufkundschaft?
  • Wenn man sich am Beckenrand festhält, ist das dann sexuelle Belästigung?
  • Freut sich ein Psychiater über einen Strauß Neurosen?
  • Heißt die Schambeharrung eines Zwerges Zwerchfell?
  • Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, „wo kämen wir hin“, aber niemand ginge, um mal zu sehen, wohin man käme, wenn man ginge?
  • Ist ein freier Platz zwischen zwei Buden auf dem Markt eine Marktlücke?
  • Warum muss man sich zusammensetzen um sich auseinandersetzen?
  • Wenn alle frische Speisen lieben, warum bestellt im Restaurant keiner das jüngste Gericht?
  • Heißt ein Nachtclub für Angsthasen „Furchtbar“?
  • Ist Luft, die man ganz schnell einatmet, dann eingeschnappt?
  • Ist es eigentlich strafbar, wenn ich eine Grippe verschleppe?
  • Kann mir ein Antischuppenshampoo dabei helfen, mein Gartenhaus abzureißen?
  • Ist ein Raumschiff, das ausschließlich mit Frauen besetzt ist, eigentlich unbemannt?
  • Sind nymphomane Hündinnen zwangsläufig?
  • Wie lange muss eine Katze trainieren, um einen Muskelkater zu bekommen?
  • Warum werden Rundschreiben in einem eckigen Umschlag verschickt?
  • Darf sich jemand, der sich im Ruhestand befindet, nachts hinlegen?
  • Warum ist ein Kreiskrankenhaus nicht rund?
  • Darf man eine Tagesdecke auch nachts benutzen?
  • Welche Strafe bekommt man für einen Wintereinbruch, oder gibt es darauf Bewährung?
  • Wenn Katholiken auf eine Demonstration gehen, sind sie dann Protestanten?
  • Ist Lattenrost eine Geschlechtskrankheit?
  • Brummen Bässe, weil sie den Text nicht können?
  • Was steht auf den Schildern der Schildermaler, wenn sie streiken? Bzw. Wenn Schildermacher streiken, wer beschreibt ihre Schilder?
  • Warum ist nie besetzt wenn man sich verwählt hat?
  • Wenn nichts an Teflon haftet, wieso haftet das Teflon an der Pfanne?
  • Wenn man sich an Eierkuchen überfrisst, crêpiert man dann?
  • Wenn man Cola und Bier gleichzeitig trinkt, kollabiert man dann? 
  • Wie oft müssen Seerosen gegossen werden?



Tupperkulose

Letzte Woche komme ich mal etwas früher von der Arbeit ("Überraschung, Schatz!") und was finde ich vor?
Eine Gruppe von Mittdreißigerinnen hockt in meinem Wohnzimmer, leider alle angezogen, meine Herzdame mitten unter ihnen, und sie haben einen Halbkreis um eine Mittdreißigerin gezogen, die neben sich ein Körbchen mit Plastikartikeln stehen hat.
Jede der Damen hat eine Kaffeetasse unseres besten Geschirrs vor sich stehen, dazu unsere schweineteuren "Rosso-Bianco"-Gläser, sie knabbern MEINE Salzstängelchen und futtern MEINE Süßigkeiten und haben ob meines Eintretens einen erschrocken-gequälten Gesichtsausdruck.
Bis meine Frau die Worte als erstes findet: "Hallo Schatz, das ist Frau Mesenkamp (sie deutet auf die Lady mit den Plastikteilen), wir machen heute unsere "Tupper-Party."
Ah ja. Party. Ohne mich. Tupper. Verstehe. "Hallo, Frau Mesenkamp" grinse ich die etwas verlegene Dame an. "Schön, sie kennen zu lernen. Darf ich mich dazu setzen?"
Alle Mädels öffnen den Mund, um "Nein" zu sagen, aber ich bin schneller und sitze am Tisch, bevor eines der anwesenden Hühner reagieren kann.
"Na, dann mal los!" ermuntere ich Frau Mesenkamp. Die hat einen verlegenen Gesichtsausdruck, lächelt schamhaft und gibt jeder der anwesenden Hausfrauen ein Plastikschüsselchen mit Deckel. Ich kriege auch eines und stelle es vor mich hin.
"Das ist zum Frischhalten von Lebensmitteln" erklärt Frau Mesenkamp bei der Ausgabe. "Alles, was sie da rein füllen, wird bei Druck auf den Deckel luftdicht verschlossen. So können sie Hühnersalat bis zu einer Woche frisch aufbewahren."
"Oh, ah ja" echot die Damenriege und macht die Deckelchen auf die Schüsselchen und im Nu ist die Luft erfüllt mit poppenden Geräuschen, als die hühnersalatleeren Plastikteilchen verschlossen und wieder geöffnet, wieder verschlossen und wieder geöffnet werden. Ich lasse meine Hühnersalatschüssel zu und trommle ein wenig auf dem Deckel herum.
Die Sitzgruppe hingegen kann nicht genug vom Schüsselchen auf- und zumachen bekommen.
"Praktisch" meint meine Frau. "Oh ja" gibt ihr Frau Mesenkamp Recht.
"Tupperware ist die erste Firma, die diesen luftdichten Verschluss entwickelt hat und ist heute noch Marktführer auf dem Segment."
Nun, bisher habe ich noch in keiner Börsenzeitschrift Kursnotierungen zum Segment "luftdichte Essensaufbewahrungsplastikschälchen" gefunden, aber ich will ja Frau Mesenkamp nicht widersprechen.
"Guck mal, Schatz", jubelt meine Frau "praktisch, oder?"
"Sie können Ihrem Mann da auch Essen ins Büro mitgeben" springt Frau Mesenkamp bei, die wohl ahnt, was jetzt kommt...... vorsichtshalber setzt sie noch ein "mein Mann macht das immer so" hinzu......
"Man kann gut darauf trommeln" grinse ich sardonisch "aber der Tag, an dem Du mir einen eine Woche alten Hühnersalat mit ins Büro gibst, wird der Tag unserer Scheidung sein."
Ich wende mich Frau Mesenkamp zu: "Was soll dieses Wunderwerk malaysischer Spitzenkonservierungstechnologie denn kosten?"
Das Poppen mit den Deckelchen hat aufgehört. Die Damen schauen mich teils fragend, teils feindselig an. Preisfragen stellen. Bei so einem Spitzenprodukt. Wie kann ich nur......???
Frau Mesenkamp, die meine Frage irrtümlich als Kaufsignal wertet, strahlt mich an wie ein Christbaum "bei Abnahme von 10 Stück kostet Sie eine Schüssel gerade mal 12 Euro...."
Wie? 12 Euro, damit ich von einem eine Woche alten Hühnersalat keinen Durchfall kriege? Ich wiege die lauernd wartende Mesenkamp in Sicherheit: "Wie viel kostet eine Schüssel, wenn ich Ihnen 20 Stück abnehme?"
"Oh" sagt das Mesenkamp, da muss ich nachschauen"....
"Tun sie das."
Und während die Herrin der Schüsselchen nach ihrer Rabattliste kramt, starren die Mamis ihre Gastgeberin mit einer Mischung aus Häme und Verachtung an.
20 Schüsselchen. Meine Frau blitzt mich zornig an und tritt mir unter dem Tisch ans Schienbein.
Aber jetzt gibt es kein Zurück.
"Naja, Schatz, so oft, wie ich Reste essen muss...."
Hinten kichert die Mutter des besten Freundes meines Sohnes und meine Gattin wechselt die Gesichtsfarbe.
"Zehneurofünfundsiebzich" piept Frau Mesenkamp aus der Kreismitte, aber jetzt geht es nicht mehr um den Preis. Jetzt geht es um das Prestige meiner Lebenspartnerin als treusorgende Ehefrau. "Wann hast Du je Reste essen müssen....?" zischt sie.
"Wann hat es bei uns je Hühnersalat gegeben? Du kannst doch gar keinen machen" gebe ich trotzig zurück und beschließe, die Situation weiter eskalieren zu lassen - mit dem Satz, den jede Ehefrau nach "ich muss Dir was gestehen" am meisten hasst: "Meine Mutter, die konnte Hühnersalat machen, der war immer klasse."
"Willst Du damit sagen, dass Dir mein Essen nicht schmeckt?"
Erneuter Gesichtsfarbwechsel. "Na ja, bei Dosenravioli kann man ja nicht viel falsch machen" schlage ich zurück.
Allgemeines, verhaltenes Kichern in der Runde. Nur Frau Mesenkamp schweigt und überlegt sich, wie sie die Situation entschärfen und ihre Töpfchen doch noch an Mann und Frau bringen könnte.
Aber sie braucht zu lange!
"Mein lieber Mann," die schneidende Stimme meint dabei das Gegenteil von "lieber Mann", "ich racker mich von früh bis spät ab und mache jedes Essen frisch und das weißt Du auch!" 
"Und warum willst Du dann Tuppertöpfchen zum Frischhalten kaufen? Du widersprichst Dir doch selbst, merkst Du das nicht?" 
Frau Mesenkamp hat gespannt, wohin das führt. Nix mit Töpfchenverkauf in der Damenrunde. Schließlich will sich keine als Resteverwerterin outen.
Sie startet einen letzten Versuch mit "man kann in den Schalen ja auch Kuchenteig anrühren" aber ich blocke mit "meine Frau kann nur eines noch weniger gut als Hühnersalat - das ist Kuchenbacken."
Das wars. Meine Frau springt auf, heult, knallt zuerst mir eine und dann die Zimmertüre zu und ist weg.
In die peinliche Stille geben die anwesenden Ladys, die mich mittlerweile für das größte Chauvischwein der Welt halten, ihre Töpfchen Frau Mesenkamp zurück, diese sackt flugs wie ein Eichhörnchen ihren Ramsch ein, alles verabschiedet sich mehr oder weniger murmelnd von mir, weil alle noch gaaaanz wichtige Termine haben, ziehen im Gänsemarsch zur Tür und weg sind sie.
Frau Mesenkamp und ihre Partygirls.
Und ich klopfe mir auf die Schulter. Nichts bei Tupper gekauft!

Die Krankheit, alles Essbare in luftdichte Essenaufbewahrungsdosen aus Kunststoff zu verpacken, nennt man übrigens "Tupperkulose"

Und es ist so...



Und es ist so...


 
Gott erschuf den Esel und sagte zu ihm: "Du bist ein Esel. Du wirst unentwegt von morgens bis abends arbeiten und schwere Sachen auf Deinem Rücken tragen. Du wirst Gras fressen und wenig intelligent sein. Du wirst 40 Jahre leben."
Darauf entgegnete der Esel: "40 Jahre so zu leben ist viel zu viel, gib mir bitte nicht mehr als 20 Jahre."
Und es war so.

Dann schuf Gott den Hund und sprach zu ihm: "Du bist ein Hund. Du wirst über die Güter der Menschheit wachen, deren ergebenster Freund Du sein wirst. Du wirst das essen, was der Mensch übrig lässt und 30 Jahre leben."
Der Hund antwortete: "Gott, 30 Jahre so zu leben, ist zu viel. Bitte nicht mehr als 15 Jahre."
Und es war so.

Danach erschuf Gott den Affen und sprach: "Du bist ein Affe. Du sollst von Baum zu Baum schwingen und dich verhalten wie ein Idiot. Du sollst lustig sein, und so sollst du für 20 Jahre leben."
Der Affe sprach. "Gott, 20 Jahre als Clown der Welt zu leben, ist zu viel. Bitte gib mir nicht mehr als 10 Jahre."
Und es war so.

Schließlich erschuf Gott den Mann und sprach zu ihm: "Du bist ein Mann, das einzige rationale Lebewesen, das die Erde bewohnen wird. Du wirst Deine Intelligenz nutzen, um dir die anderen Geschöpfe untertan zu machen. Du wirst die Erde beherrschen und für 20 Jahre leben."
Darauf sprach der Mann: "Gott, Mann zu sein für nur 20 Jahre ist nicht genug. Bitte gib mir die 20 Jahre, die der Esel ausschlug, die 15 des Hundes und die 10 des Affen."



Und so sorgte Gott dafür, dass der Mann 20 Jahre als Mann lebt, dann heiratet und 20 Jahre als Esel von morgens bis abends arbeitet und schwere Lasten trägt. Dann wird er Kinder haben und 15 Jahre wie ein Hund leben, das Haus bewachen und das essen, was die Familie übrig lässt. Dann, im hohen Alter, lebt er 10 Jahre als Affe, verhält sich wie ein Idiot und amüsiert seine Enkelkinder.

Und es ist so ...

Überlebenstipps Teil 1: Himmelsrichtung bestimmen



Überlebenstipps Teil 1: Himmelsrichtung bestimmen

Wenn man sich in der Wildnis verlaufen hat, ist es wichtig, nicht die Orientierung zu verlieren. Leichter gesagt als getan. Gut hat es, wer sich zu Weihnachten verläuft. Hängt einfach eine Socke über euer Lagerfeuer und legt euch schlafen. Natürlich schlaft ihr nicht wirklich, sondern wartet, bis der Weihnachtsmann mit seinem Schlitten landet. Böswillige Zeitgenossen würden dem Mann in Rot nun den Schlitten klauen, darauf verzichten wir allerdings. Stattdessen binden wir einen Faden an den Schlitten, dessen Rolle wir an einen Ast hängen, wo sich diese abrollen lässt. Nun könnt ihr euch wirklich schlafen legen und am nächsten Morgen zeigt die gespannte Schnur geradewegs zum Landeplatz des Schlittens: Dem Nordpol.

Es ist übrigens hoffnungslos, dem Osterhasen einen Faden an den Schwanz zu binden. Dieser hoppelt nämlich nicht nach Osten. Dafür lässt er sich gut einfangen und braten. 

Im nächsten Teil der Überlebenstipps verrate ich euch daher, wie ihr ein Feuer mit einem Feuersalamander macht.



Was ich mir von einem Mann wünsche



Was ich mir von einem Mann wünsche - Original-Liste (Alter 22):

  • Gutaussehend
  • Charmant
  • Finanziell unabhängig
  • ein aufmerksamer Zuhörer
  • Clever
  • gut in form
  • zieht sich gut an
  • weiß schöne Dinge zu schätzen
  • macht aufmerksame Überraschungen
  • ein phantasievoller romantischer Liebhaber

Was ich mir von einem Mann wünsche - überarbeitete Liste (Alter 32):

  • nett aussehend (vorzugsweise Haare auf dem Kopf)
  • öffnet Autotüren; rückt den Stuhl für mich
  • hat genug Geld für ein nettes Abendessen
  • hört mehr zu als dass er redet
  • lacht über meine Witze
  • trägt ohne Schwierigkeiten Lebensmitteleinkäufe
  • besitzt mindestens eine Krawatte
  • weiß ein selbst gekochtes Essen zu schätzen
  • er erinnert sich an Geburtstage und Jahrestage
  • ist wenigstens einmal pro Woche romantisch

Was ich mir von einem Mann wünsche - überarbeitete Liste (Alter 42):

  • Nicht zu hässlich (Glatze ist in Ordnung)
  • Er fährt nicht los, bevor ich im Auto sitze
  • Er arbeitet regelmäßig - und gibt beim Abendessen gelegentlich an
  • Er nickt mit dem Kopf, wenn ich rede.
  • Er erinnert sich meistens an das Ende der Witze, die er erzählt.
  • Er ist gut genug in Form, um die Wohnungseinrichtung neu zu arrangieren.
  • Er trägt ein Hemd, das seinen Bauch bedeckt.
  • Er weiß, dass man Champagner nicht mit Schraubverschluss kauft.
  • Er vergisst nicht, den Toilettensitz runterzuklappen.
  • Er rasiert sich an den meisten Wochenenden.

Was ich mir von einem Mann wünsche - überarbeitete Liste (Alter 52):

  • Er hält die Haare in Ohren und Nase kurz.
  • Er rülpst nicht und kratzt sich nicht in der Öffentlichkeit
  • Er leiht sich nicht allzu oft Geld.
  • Er schläft nicht ein, wenn ich lüfte.
  • Er erzählt die gleichen Witze nicht zu oft hintereinander.
  • Er ist genug in Form, um die Couch am Wochenende mal zu verlassen.
  • Er trägt meistens zusammenpassende Socken und frische Unterwäsche.
  • Er weiß ein gutes Abendessen vorm Fernseher zu schätzen.
  • Gelegentlich erinnert er sich an meinen Namen.
  • Er rasiert sich an einigen Wochenenden.

Was ich mir von einem Mann wünsche - überarbeitete Liste (Alter 62):

  • Kleine Kinder haben keine Angst vor ihm.
  • Er erinnert sich daran, wo das Bad ist.
  • Sein Unterhalt kostet nicht viel.
  • Er schnarcht nur wenig.
  • Er erinnert sich, warum er lacht.
  • Seine Form ist gut genug, dass er alleine stehen kann.
  • Trägt normalerweise Kleidung.
  • Mag weiches Essen.
  • Er erinnert sich, wo er seine Zähne abgelegt hat.
  • Er erinnert sich, dass Wochenende ist.

Was ich mir von einem Mann wünsche - überarbeitete Liste (Alter 72):

  • Er atmet.
  • Er trifft in die Toilette.

Weibliches Vokabular



"SCHÖN"
Dieses Wort wird von Frauen verwendet, um eine Diskussion zu beenden: Sie haben Recht und Du sollst die Schnauze halten.

"5 MINUTEN"
Wenn sie sich anzieht, ist das etwa eine halbe Stunde.
Fünf Minuten sind nur dann fünf Minuten, wenn Dir noch fünf Minuten für deine Aktivitäten erlaubt wurden.

"NICHTS"
Das ist die Ruhe vor dem Sturm. Es heißt in Wirklichkeit "etwas" und Du solltest auf der Hut sein. Diskussionen die mit "nichts" beginnen, enden normalerweise mit "schön".

"MACH NUR WEITER"
Das ist eine Drohung, keine Erlaubnis. Tu es bloß nicht!!!

"LAUTES SEUFZEN"
Dies ist zwar keine wirkliche Formulierung, aber trotzdem ein non-verbales Statement, welches von Männern häufig falsch verstanden wird. Ein "lautes Seufzen" heißt, dass sie denkt, Du seist ein Idiot und sich gleichzeitig fragt, wieso sie ihre Zeit damit verschwendet, hier zu stehen und mit Dir über "nichts" zu diskutieren.

"SCHON IN ORDNUNG"
Das ist eines der gefährlichsten Dinge, die eine Frau überhaupt zu einem Mann sagen kann. "Schon in Ordnung" bedeutet, dass sie lange und intensiv darüber nachdenken wird, bevor sie darüber entscheidet, wann und wie Du für einen Fehler bezahlen wirst.

"DANKE"
Eine Frau dankt Dir. Stelle keine Fragen und fall nicht in Ohnmacht. Sag einfach "gern geschehen".

"WAS AUCH IMMER"
Es ist die weibliche Art und Weise zu sagen.....Leck mich am A****!

Donnerstag, 21. Mai 2015

Bikersprüche - Mountainbike


- Wer später bremst, fährt länger schnell
- Biken lernt man durch Radfahren
- Mountainbiken ist zu 5% Inspiration und zu 95% Transpiration
- Umwege erhöhen nur die Ortskenntnis
- Die Karte stimmt. Die Landschaft ist falsch!
- Für eine Abürzung ist mir kein Umweg zu weit
- Nicht was du fährst, ist was ehrt - wie du fährst, so ist dein Wert!
- Im Falle eines Falles ist richtig fallen alles
- Ihr nennt es Sport. Ich meine es ernst
- Schmerz geht - Stolz bleibt
- Schweiß fließt, wenn Muskeln weinen
- Es kommt nicht darauf an, wie gut man ist, wenn man gut ist, sondern wie gut man ist, wenn man schlecht ist
- Bei keiner anderen Erfindung ist das Nützliche so sehr mit dem Angenehmen verbunden wie beim Fahrrad
- Life is a mountain, not a beach
- Two wheels, one love
- Wer pinkeln muss hat nur noch nicht genug geschwitzt!
- Nur beim Uphill sind Bremsspuren richtig cool!
- Biken ist wie Stammtisch: Sitzen, quatschen, ab und zu was trinken und gelegentlich eine Pinkelpause
- Lieber nachts auf den Trails als tagsüber im Sessel
- Ein Hauptargument für Leichtbau ist die Einsparung von Rohstoffen
- Biken ist nicht alles, aber ohne Biken ist alles nichts

  
Es gibt Menschen, die Radfahren hassen. Weil man sich plagen muss. Weil man draußen ist, bei Wind und Wetter. Weil man verschwitzt ankommt.
Es gibt Menschen, die Radfahren lieben. Weil man sich plagen muss. Weil man draußen ist, bei Wind und Wetter. Weil man verschwitzt ankommt.



Mittwoch, 20. Mai 2015

Definitionen des Begriffs "Outdoor"


Outdoor ist die Lust, das Unbekannte zum Bekannten zu machen
Outdoor - aus der Tür, aus dem Sinn
Outdoor - weit atmen, weit schauen, weit gehen
Outdoor ist die intensivste Form des Daseins
Outdoor – Urlaub vom Alltag
Outdoor is without door
Outdoor ist die Fortsetzung dessen, was ich als Kind Abenteuer nannte
Outdoor – dem Leben auf der Spur
Outdoor ist da, wo das eigentliche Leben stattfindet
Outdoor ist das Erlebnis von nicht planbaren Ereignissen