Dienstag, 20. Oktober 2015

Simmertaler Wurstwanderung

Sonntag, 18. Oktober 2015:
War es am Samstag, 10. Oktober, die Bierwanderung in Mackenrodt, die uns anzog, so ist es heute die 6. Simmertaler Wurstwanderung.
Um kurz nach 11:00 Uhr werde ich am Alexanderplatz in Idar abgeholt. Weiter geht es bis nach Simmertal, wo am Kerweplatz ausgeschilderte Parkplätze zur Verfügung stehen.
Zu viert machen wir uns auf den Weg, der uns Richtung Sportplatz führt, wo wir an einer der Jausenstationen die erste Rast mit leckerem Kirner Pils und Glühwein einlegen, bevor wir den steilen Anstieg am Flachsberg in Angriff nehmen.

  

Auf der Höhe über dem Ort werden an der zweiten Station Spezialitäten vom Grill angeboten. Wir entscheiden uns für „Flatschniggel“, original eine Mischung aus Bratwurst-Brät, Hackfleisch und ein paar Gewürzen, wie Lauch oder Zwiebeln. Dazu wieder das gute Kirner Pils – perfekt.
Weiter geht es oberhalb des Apfelbachtals bis zur Fischzucht an der L 230. Idyllisch ist es hier und mit dem Wetter haben die Teilnehmer Glück.
Unser nächstes Ziel ist der Freizeitplatz Horbach, wo nur noch wenige Wildwürste auf dem Rost liegen - drei können wir zum Glück noch ergattern.
Ab Horbach verläuft die Wanderung auf der Vitaltour Felsengarten mit den tollen Aussichtspunkten Falkenstein, Uhuwarte und Rabenkanzel, die atemberaubende Ausblicke bieten.  Unter uns stürzen schroffe Schieferfelsen steil hinab ins Tal des Simmerbachs. Gegenüber wölbt sich - dicht bewaldet - der Burgberg von Schloss Dhaun ins Tal hinein.


Von der Rabenkanzel sieht man besonders gut den im Tal liegenden Campingplatz sowie die Burgruine Brunkenstein, von der nur noch der gespaltene Turm zu sehen ist.
Diese Ruine ist übrigens in die Vitaltour Wildgrafenweg eingebunden.
Jakobskanzel beim Aussichtspunkt Falkenstein

In Simmertal dringt aus der Ferne Live-Musik in unseren Gehörgang, die von der letzten Station, dem Landhaus Felsengarten, stammt.
Hier werden u.a. Haxen für 8,50 Euro das Stück angeboten. Ein fairer Preis, zumal das Essen auf offenem Feuer zubereitet wird.
Allerdings sehen die Haxen besser aus, als sie schmecken.
Um 17:00 Uhr endet offiziell die Veranstaltung und da die Musik nicht ganz unseren Geschmack trifft, machen wir uns auf den Weg zum Parkplatz.
Rund zehn Kilometer sind wir heute gewandert und kamen an insgesamt acht Stationen vorbei, von denen an sechs regionale Wurstspezialitäten angeboten wurden.
Abschließend wird von mir „Flatschniggel
zu meinem Favoriten gekrönt.

Am Kerweplatz angekommen treffen wir wieder das ältere Ehepaar, das mit uns zusammen gestartet ist… entweder waren sie schnell oder wir langsam.

Wieder neigt sich ein schöner Oktober-Tag dem Ende.