Samstag, 25. Juli 2015

Mountainbike-Tour zum Gefallenen Felsen

Freitag, 24. Juli 2015:
Warm ist es an diesem Freitag, meinem letzten Urlaubstag der ersten Woche - warm und drückend.
Am späten Nachmittag wird es erträglicher und es zieht mich in die Natur. Heute soll es wieder eine Mountainbike-Tour sein. Gerne wäre ich ohne Auto ausgekommen und zu Hause losgefahren, aber dafür ist es zu spät. Also Rad ins Auto und nach Nahbollenbach fahren, wo ich um kurz vor 18 Uhr im Sattel sitze und Richtung Georg-Weierbach steuere.
Auf der Fußgängerbrücke, die über die B 41 führt, bleibe ich kurz stehen und beobachte den hektischen Verkehr… Hektik möchte ich heute jedenfalls nicht.
Neben dem Gebäude des Kunststoffverarbeitungsunternehmens Gebrüder Schmidt quere ich die Straße und befinde mich wenig später im Wald. Durch das Tal, das nach dem dort verlaufenden „Ringelbach“ benannt ist, geht es aufwärts bis in die Gemarkung Hintertiefenbach. Östlich fahre ich eine Schleife um den Ort herum und gelange über Teile der Traumschleife „Kupfer-Jaspis-Pfad“ Richtung Gerach. Hier genieße ich eine schöne Aussicht auf den Steinbruch Juchem und fahre weiter ein Stück durch den Ort bevor ich mich rechts Richtung Wald halte. Erneut rollen die Stollenreifen über Teile des „Kupfer-Jaspis-Pfades“, der dann allerdings rechts nach Niederwörresbach weiterführt. Ich hingegen fahre links nach Regulshausen, wo ich 1,5 Kilometer später die Reithalle passiere und über die Siedlung Wassergall am Roggenhof vorbei mein nächstes Ziel, Göttschied, im Blick habe.
Beim Gefallenen Felsen
Eine Schleife durch das Gebiet, das „Karschholz“ genannt wird, durch den Ort, vorbei an der Wochenendhaus-Siedlung Kesselstaudt und schon ist man auf dem Göttschieder Berg, wo ich vier Spaziergängern begegne. Wenig später sieht man das erste Schild der Traumschleife „Nahe-Felsen-Weg“. Einen kurzen Trail später bin ich beim Heinzenberg und freue mich auf das, was jetzt kommt - das Naturschutzgebiet „Gefallener Felsen“ über dem Altenberg-Tunnel. Der Weg ist steil und steinig, ein Sturz kann hier sehr schmerzhaft enden.
Leider ist der Spaß nach rund einem Kilometer zu Ende. Vorbei am Friedhof Almerich setze ich den Weg hinter der Kläranlage Richtung Nahbollenbach fort. So gut es geht, versuche ich, asphaltierte Straßen zu vermeiden und so folge ich nicht der John-F.-Kennedy-Straße, sondern den parallel dazu verlaufenden Waldweg rechts der Bahngleise, der zur Gellertstraße führt. Hier ist meine Tour nach 33 Kilometern und rund 750 Höhenmetern zu Ende.

Weitere Informationen, Fotos und GPS-Dateien unter
http://www.gpsies.com/map.do?fileId=oxrtujmgawbfwslm