Freitag, 10. Juli 2015

Gemütlicher Abend in Leisel

Donnerstag, 09. Juli 2015: 
Zu einem gemütlichen Abend treffen… das war das Ziel dieser Verabredung.
Nachdem mich ein befreundetes Pärchen netterweise an der Haustür abgeholt hat, geht es im Golf GTI nach Leisel in die Kleine Dorfwirtschaft, kurz KDW genannt (www.kleinedorfwirtschaft.de).
Wir finden draußen einen schönen Platz, kein Wunder, sind wir doch die einzigen Gäste.
Zu Beginn ein kühles Kirner Pils vom Fass, das leider schal schmeckt. Dafür machen wir allerdings weniger das Bier als den nicht korrekt eingestellten Druck der Zapfanlage verantwortlich.
Wir lassen die Karte kommen und verschaffen uns einen Überblick
Mit der Bestellung des Essens warten wir, bis unsere Freunde aus Mackenrodt den Weg gefunden haben. Da uns allerdings der Magen knurrt, wählen wir als Amuse-Gueule einen Flammkuchen. Wenig später trifft die Abordnung aus Mackenrodt ein.
Da wir nicht davon ausgehen, dass der Druck der Zapfanlage zwischenzeitlich reguliert wurde, bestellen wir ein Flaschenbier. Die Wahl fällt auf Augustiner.
Es ist kühl und so ziehen wir – nachdem vom Flammkuchen nur noch ein paar Krümel übrig sind – ins innere des urigen Holzhauses. Im Eck nehmen wir Platz und sehen zu, wie sich die Wirtschaft langsam füllt.
Die nächste Runde besteht aus Hasseröder Pils, der Marke mit dem Auerhahn im Logo aus dem Harz.
Punktlandung
Endlich wird das Essen serviert. Wie bereits beim letzten Besuch am 26.06. habe ich mich für eine Pizza Diavolo entschieden, ohne Salat als Vorspeise, dafür wollte ich sie heute mit zusätzlich Zwiebeln tunen lassen. Pech gehabt, denn die Bedienung entschuldigt sich für ihren Fauxpas mit den Worten: „Oh, ich habe die Zwiebeln vergessen. Soll ich noch welche draufmachen und die Pizza ein paar Minuten in den Ofen schieben?“ Ich lehne dankend ab, da ich die Gefahr sehe, später eine zu dunkle Pizza serviert zu bekommen. Sie schmeckt mir auch im Originalzustand in Verbindung mit einem leckeren Flensburger Pils.
Außer den beiden Pizzen Diavolo werden noch eine Pizza Salami sowie zwei Kartoffelwürste verspeist.
Noch eine Runde Flensburger Pils und ein Hausbrand, ganz schön warm hier drin.
Wir bekommen Erdnüsse serviert und etwas später tritt, dank eines Tellers Käse-Nachos mit Chilisoße, endgültig das Sättigungsgefühl ein.
Die Zeche beträgt genau 100,00 Euro – eine Punktlandung. Hätten wir mal besser einen Lottoschein ausgefüllt. Dafür gibt es eine Runde Hausbrand umsonst – außer für die beiden Fahrerinnen natürlich.

22:15 Uhr, spät genug für einen Wochentag, und so beenden wir dieses gemütliche Beisammensein.
Ich lasse mich an der Bushaltestelle bei der Edelsteinbörse absetzen, möchte ich doch noch ein bisschen Luft schnappen. Vorbei am Idarer Brauhaus sowie der Brasserie trete ich den Heimweg an.