Samstag, 27. Juni 2015

Trails und ein Endspurt

Freitag, 26. Juni 2015:
Wir treffen uns an diesem schönen Freitag mit unserer Mountainbike-Gruppe seit langer Zeit mal wieder in Leisel. Start ist um 18:00 Uhr an der Kleinen Dorfwirtschaft (KDW) in der Hauptstraße.
Es geht nach Siesbach und weiter nach Mackenrodt. In der „Dalsbach“ begegnen wir einigen fleißigen Mitgliedern des Verschönerungsvereins, die mit Vorbereitungen für das morgen stattfindende Picknick beschäftigt sind.

Bei Oberbrombach
Leider ist die Bar noch nicht eröffnet, wir hätten mit 17 Personen sicher für guten Umsatz gesorgt.
Nachdem wir den alten Steinbruch in Mackenrodt hinter uns gelassen haben, erproben wir Jürgens neuen Trail Richtung Rötsweiler. Leider müssen wir hier ein Stück der B 41 erdulden bevor es durch den Wald weiter zur „Morgensonne“ geht.

Nach einer kleinen Reparatur an Lukas Rad fahren wir entlang des Standortübungsplatzes Rilchenberg weiter bis Enzweiler und an Hammerstein vorbei über die Fischerhütte nach Oberbrombach.

Hier teilt sich unsere Gruppe, bevor wir uns am Startpunkt in Leisel wiedersehen.

Ich schließe mich den Fahrern an, die den tollen Trail hinunter nach Niederbrombach erleben möchten.
Von hier aus wollen wir zunächst auf asphaltierter Strecke gemütlich „ausrollen“ lassen.
Leider hat niemand mit Jürgens Übermut gerechnet, der sich mit Kai-Uwes neuem 6.500-Euro-teuren E-Bike-Fully anlegen möchte.
„Schalte in den Turbo-Modus, fahr vor und wir bleiben dran“ höre ich ihn sagen und schon muss man kräftig treten, um nicht den Anschluss zu verlieren. Man kann die Vorteile des Windschattenfahrens nutzen, wenn man das hohe Tempo der Gruppe mithalten kann.

Aus der Vogelperspektive muss es aussehen, als würde sich ein Wurm über die Straße schlängeln.
Auf dem großen Kettenblatt spurten wir die L 173 entlang bis Wilzenber-Hußweiler. Mit unverminderter Geschwindigkeit folgen wir der Straße nach Leisel. Meine Oberschenkel beginnen zu kribbeln und ich verfluche das verdammte E-Bike. Hoffentlich ist der Akku bald leer. Die Strecke zieht sich; ich wusste gar nicht, dass Leisel so groß ist.

Unser Gegner im Endspurt, das Haibike XDURO NDURO Pro
Nach fast genau 6 Kilometern, während denen wir uns richtig schön verausgabt haben, sind wir am KDW (www.kleinedorfwirtschaft.de) angelangt. Wir verstauen unsere Räder, machen uns frisch, schlüpfen in zivile Klamotten und setzen uns in den Biergarten. Es ist wunderbar warm. Erst mal ein kühles, alkoholfreies Weizenbier. Nach einem Blick in die Speisekarte fällt die Wahl zunächst schwer, es werden viele außergewöhnliche Gerichte aus der Region angeboten. Ich entscheide mich für einen Eisbergsalat mit Tomaten, Käse und Brot sowie eine Pizza Diavolo. Diese Pizza sowie der Flammkuchen sind die Favoriten des Abends.

KDW in Leisel


Wir sitzen gemütlich und reden über allerlei sinniges und unsinniges.

Die Zeit vergeht und auch ohne die im Außenbereich angebrachten Infrarotstrahler, die uns in wohlige Wärme hüllen, könnte man es gut aushalten.

Um kurz nach 23 Uhr trete ich die Heimfahrt an, möchte ich doch noch die Fotos meiner Digitalkamera hochladen und die Strecke bei www.gpsies.com einstellen.