Dienstag, 19. Mai 2015

Mountainbike-Tour zum Keltischen Ringwall bei Otzenhausen

Für Christi Himmelfahrt, den 14. Mai 2015, hat das Oberhaupt der "Freitags-Radler" eine besonders schöne Tour geplant.
Abfahrt ist um 10:00 Uhr am Sirona-Pavillon bei Schmißberg. Noch schnell das Smartphone auf lautlos stellen, im Rucksack verstauen und schon fahren wir mit 13 Männern bei perfektem Biker-Wetter über Rinzenberg, Börfink und den Dollberg zum Keltischen Ringwall bei Otzenhausen.

 
Während der Tour fällt mir ein, dass der 14. Mai als bekanntes Datum in meinem Hirn eingebrannt ist. An diesem Tag kam ich zur Welt... komisch, genau an meinem Geburtstag.


Auf dem Kamm der Dollberge erwarten uns artenreiche Bergwälder... einsam, naturnah und entspannend. 

Die Tour verläuft über landschaftlich sehr schöne Teile der 9. Etappe des Saar-Hunsrück-Steigs mit tollen und teils anspruchsvollen Trails.
Teile der Strecke führen durch den an Pfingsten 2015 eröffneten Nationalpark Hunsrück-Hochwald.
 

Der Ringwall von Otzenhausen (volkstümlich auch "Hunnenring" genannt) ist eine mächtige keltische Befestigungsanlage (Oppidum) am Hang des Dollberges bei Otzenhausen, einem Ortsteil der Gemeinde Nonnweiler im nördlichen Saarland nahe der Primstalsperre.


Retour geht es entlang der neuen Nationalpark-Radroute über Brücken und Birkenfeld. Am Weiher bei Birkenfeld löst sich ein kleiner Teil der Truppe. Hier wird auch verabredet, in der Eisdiele Birkenfeld die durch die Tour verbrannten Kalorien wieder dem Körper zuzuführen. Kurze Zeit später sitzen wir also in besagter Eisdiele; sie ist gut besucht. Mir genügt ein Milchkaffee und ich nutze die Zeit, mich für die per eMail und WhatsApp überbrachten Glückwünsche zu bedanken. Auch habe ich einige Anrufe in Abwesenheit auf meiner Liste... tut mir leid, aber beim Radfahren wird nicht telefoniert.
Zwischendurch muss ich über Volker lachen, dessen Kopfdichtung wohl defekt zu sein scheint, da er sich zwei Mal mit Kaffee bekleckert hat... das gute Trikot... was wird da seine Frau wohl wieder sagen?


Wie immer nach einer längeren Pause fällt es schwer, wieder auf den Sattel zu steigen... zum Glück sind es nur noch ein paar Kilometer zum Sirona-Pavillon.

Weitere Informationen, Fotos und GPS-Dateien unter
http://www.gpsies.com/map.do?fileId=yqyabrqpbtfhvubo